Wir ermöglichen vom 9. Oktober bis 21. November »Staatsoper zum Kinopreis« für alle unter 30-Jährigen! Erlebt Oper, Konzert und Ballett auf den besten Plätzen für nur 12 €!

Unsere Aktion findet bereits zum 8. Mal statt, aber erstmals in diesem Umfang, mit einem Angebot, welches für sechs Wochen und alle Veranstaltungen im großen Saal gilt. Auch das Staatsballett Berlin wird sich dank der Unterstützung der Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin e. V. an dieser besonderen Aktion beteiligen. Tickets für 12 Euro auf allen Plätzen sind ab Donnerstag, den 7. Oktober ab 12 Uhr online, telefonisch oder an der Theaterkasse erhältlich. Der Altersnachweis erfolgt mit dem Lichtbildausweis beim Einlass.

Ulrich Maas, Vorsitzender der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden e. V.: »Schon seit Jahren bringt der Förderverein der Staatsoper Unter den Linden mit der Aktion »Staatsoper zum Kinopreis« regelmäßig junge Besucher:innen ins Opernhaus und ermöglicht Ihnen erstklassigen Operngenuss. Jetzt, wenn das Kulturleben nach diesen so herausfordernden Monaten wieder aufblüht, möchten wir, dass möglichst viele junge Opernfans und alle, die neugierig sind, auf den besten Plätzen zum Kinopreis dabei sein können.«

Auf dem Programm vom 9. Oktober bis 21. November 2021 stehen u. a. die Neuproduktion von Mozarts »Così dan tutte«, dirigiert von Daniel Barenboim und in der Regie von Vincent Huguet, ein Sinfoniekonzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors und mit dem jungen Cellisten Kian Soltani als Solist sowie die BAROCKTAGE, mit der Premiere von André Campras »Idoménée« in einer Inszenierung von Àlex Ollé und zwei Musiktheater-Wiederaufnahmen. Außerdem Aufführungen des Staatsballetts. Alle Infos und das komplette Programm findet Ihr hier: www.staatsoper-berlin.de/de/spielplan/staatsoper-zum-kinopreis/

Am 17. Oktober wird eine gute Tradition fortgesetzt, beim verkaufsoffenen Sonntag zugunsten der Staatsoper im Dussmann – Das KulturKaufhaus. Von 13 Uhr bis 18 Uhr erleben Sie Künstler:innen der Staatsoper auf der KulturBühne und im offenen Lichthof.

Außerdem stellt unser Kuratoriumsmitglied Marianne Ludes um 14:30 Uhr auf der KulturBühne ihr neu herausgegebenes Buch »Ludwig Jacobs oder das verschwundene Leben« vor, mit Bezügen zu Felix Mendelssohn Bartholdy, der als Komponist und Dirigent viele Spuren in Berlin hinterlassen hat. Lauschen Sie der Autorin, wenn sie Auszüge liest und mit Chefdramaturg Detlef Giese über ihr neuestes Werk spricht. Musikalische Beiträge mit Werken von Mendelssohn Bartholdy runden den Programmpunkt ab.

Kommen Sie vorbei und schmökern Sie bei weiteren musikalischen Klängen im großen Sortiment des Hauses. Der Erlös des Tages kommt dem Jubiläum des Staatsopernchores zugute.

Am 20. November beginnt für Sie als Mitglied der Vorverkauf von Karten für alle Veranstaltungen der restlichen Saison (ab Februar 2022). Für Ihre Ticketwünsche können Sie gerne das unten verlinkte Bestellformular nutzen.

Bestellformular (76,82 kB, pdf)

Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen die Vorschau der Saison 2021/22. Nach furcht-, scham- und ruhelos steht die kommende Spielzeit unter dem Motto »schlaflos«. Freuen Sie sich auf zahlreiche Premieren, darauf, einige der Premieren aus der aktuellen Saison, die es nur als Übertragung gab, im großen Saal der Staatsoper erleben zu dürfen, auf Konzerte, Gastspiele, Vorstellungen der jungen Ensembles der Staatsoper, auf lang ersehnte Wiederaufnahmen, die BAROCKTAGE, die FESTTAGE und insbesondere darauf, die Oper in ihrer ganzen Pracht wieder hautnah erleben zu dürfen.

In zwei kurzen Videos geben Intendant Matthias Schulz und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim einen Überblick über die kommende Saison. Diese können Sie auf dem YouTube-Kanal der Staatsoper sehen. Das komplette Programm ist auf der Webseite der Staatsoper abrufbar. Eine gedruckte Saisonvorschau wird Ihnen Mitte August zugesandt.

»Saisonvorschau als PDF (10,92 MB, pdf)
»Saisonvorschau zum Durchblättern
»Saisontrailer

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir auf ein ungewöhnliches, recht schwieriges Jahr 2020 zurückblicken, das Ihnen als Mitglied dennoch viel zu bieten hatte. Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen hiermit den Jahresbericht 2020. Wir hoffen, er ruft bei Ihnen ähnlich viele positive Erinnerungen an vergangene Veranstaltungen hervor, wie bei uns.

Zum Jahresbericht 2020

Seit einiger Zeit bemühen wir uns um sogenannte geschlechtersensible Sprache in unseren Veröffentlichungen. So können Sie in unseren Mitgliederbriefen und Newslettern einen Doppelpunkt an ungewohnter Stelle finden, z.B. bei Musiker:innen der Staatskapelle.

Dies ist ein Versuch, auch sprachlich eine Gleichstellung der Geschlechter auszudrücken und alle Menschen auch im Schriftbild sichtbarer zu machen. Auch diejenigen, die sich keinem binären Geschlecht (männlich oder weiblich) zuordnen können oder wollen.

Uns ist bewusst, dass mit dem sogenannten generischen Maskulinum („Die Musiker der Staatskapelle“) alle Menschen mitgemeint sind. Trotzdem ist es heute, in Zeiten stetigen gesellschaftlichen Wandels, für viele Ohren befremdlich, von z.B. „100 Musikern der Staatskapelle“ zu sprechen, wenn es de facto 50 Musikerinnen und 50 Musiker sind.

Uns ist auch bewusst, dass das sogenannte Gendern das Schriftbild verkompliziert und in den Augen vieler nicht verschönert.

Uns ist es besonders wichtig, in unserer Kommunikation explizit alle Menschen anzusprechen, Frauen wie Männer und jene, die sich nicht als Frau oder Mann bezeichnen können oder wollen.

Bei der Verwendung des Doppelpunktes geht es also im Kern um Repräsentation und Anti-Diskriminierung. Selbstverständlich respektieren wir aber auch jede andere Form der Kommunikation und ordnen nicht-gegenderte Sprache im Umkehrschluss keinesfalls als diskriminierend ein.

Unser Verein orientiert sich am Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache des Landes Berlin.

Auch die Staatsoper Unter den Linden hat sich inzwischen für die Schreibweise mit Doppelpunkt in ihren Veröffentlichungen entschieden.

Nicht alle Begriffe lassen sich auf diese Weise grammatikalisch korrekt formulieren. In diesen Fällen greifen wir weiterhin auf die doppelte Nennungzurück, bspw. „Förderinnen und Förderer“ oder „Patinnen und Paten“.

Mit der Nutzung einer gendersensiblen Sprache möchten wir einen Beitrag zur Herstellung der gem. Art. 3 Abs. II, III GG gebotenen Gleichbehandlung von Frauen und Männern im sprachlichen Bereich leisten und das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Oktober 2017 (1BvR 2019/16) berücksichtigen, wonach das Diskriminierungsverbot aus Art. 3 III GG auch diejenigen Personen schützt, die sich dauerhaft nicht mit der zweigeschlechtlichen Ordnung identifizieren können oder wollen.

Der Intendant der Staatsoper Unter den Linden, Matthias Schulz, bittet Arndt und Helmut Andreas Hartwig die langjährige erfolgreiche Mäzenatische Beratung des Fördervereins und der Staatsoper auf die enge Beratung des Intendanten bis ins Jahr 2024 zu konzentrieren. Deshalb wird die Vorstandsmitgliedschaft im Förderverein von Helmut Andreas Hartwig ruhend gestellt.

Die Herren Hartwig haben sich seit Jahrzehnten der Aufgabe verschrieben, ehrenamtlich das Gemeinwohl in den Bereichen Politik, Kultur und Soziales national und international zu fördern. Sie haben ihre unterschiedlichen Aktivitäten in der »Arndt und Helmut Andreas Hartwig – Mäzenatische Beratung« gebündelt. Einer der Schwerpunkte ist dabei die öffentliche Aufmerksamkeit und Bedeutung von Oper, Konzert, Ballett und Bildender Kunst zu erhöhen.

Matthias Schulz und Arndt und Helmut Andreas Hartwig freuen sich sehr auf die weitere kreative, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Seit über einem Jahr werden Sie, liebe Mitglieder, liebes Publikum, in der Staatsoper Unter den Linden schmerzlich vermisst. Die gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche in der Oper und bei vielen anderen Veranstaltungen fehlen uns sehr.

Sänger*innen, Musiker*innen, alle Künstler*innen und Mitwirkende an unterschiedlichsten Produktionen an der Staatsoper und anderer Bühnen für Musik, Tanz und Sprechtheater machen ihren Job aus Leidenschaft und insbesondere für andere. Fürs Publikum, für Sie! Lassen Sie sie wissen, dass auch Sie die Vorstellungen und alle daran Beteiligten vor und hinter der Bühne vermissen. Die Initiative #kulturhungrig von zehn Freundeskreisen und Fördervereinen Berliner Bühnen sammelt und veröffentlicht Ihre Wort- und Videobotschaften. Werden Sie kreativ! Senden Sie uns Ihre Grußbotschaften und Statements als Wort- oder Videobotschaften an freunde@staatsoper-berlin.de und lassen Sie uns und alle anderen wissen:

  • Ich vermisse...
  • Ohne Kultur ist wie…
  • Ich bin hungrig auf…
  • Ich freue mich auf…

Ihre Beiträge werden auf unserer Website, auf unseren Präsenzen bei Facebook und Instagram sowie auf den Kanälen der beteiligten Institutionen und dem eigens angelegten Instagram-Account @kulturhungrig_berlin veröffentlicht. Zur Initiative gehören die Freund*innen folgender Berliner Bühnen:

  • Berliner Ensemble
  • Deutsche Oper Berlin
  • Deutsches Theater Berlin
  • Komische Oper Berlin
  • Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
  • Neuköllner Oper Berlin
  • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
  • Schaubühne am Lehniner Platz
  • Staatsballett Berlin
  • Staatsoper Berlin

Kultur ist kein schönes Beiwerk in unserer Gesellschaft, sondern ein „geistiges Grundnahrungsmittel“, nach dem wir hungern! Wir unterstützen alles, was helfen kann, die Folgen der Pandemie für die Kultureinrichtungen zu mildern – z.B. Pilotversuche, Überbrückungen, Webformate. Am meisten aber hoffen wir natürlich auf ein baldiges Wiedersehen.

Weitere Informationen zur Initiative haben wir Ihnen in FAQs (109,95 kB, pdf)zusammengestellt.

Verwandeln Sie Ihre Begeisterung für die Staatsoper Unter den Linden in eine bleibende Erinnerung: Übernehmen Sie eine Stuhlpatenschaft. Als Dank für Ihr Engagement ziert Ihren Wunschplatz im Opernhaus Unter den Linden eine Plakette mit Ihrem Namen.

Wie Sie Stuhlpatin oder Stuhlpate werden und alle weiteren Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter WWW.NEHMEN-SIE-PLATZ.DE.

FOTOGALERIE der Auftaktveranstaltung in der Staatsoper Unter den Linden am 11. November 2016