Barocktage 2026 an der Staatsoper Unter den Linden: Das Festival kehrt mit Cecilia Bartoli, Rolando Villazón, Vera-Lotte Boecker, Anna Prohaska und weiteren namhaften Künstler:innen zurück
Pressemitteilung vom 13. Oktober 2026
Vom 7. bis 27. November 2026 finden die Barocktage erstmals unter der Intendanz von Elisabeth Sobotka wieder an der Staatsoper Unter den Linden statt. Das Festival bietet ein vielfältiges Opern- und Konzertprogramm, das von den Anfängen der Gattung Oper bis zu Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice reicht, ein Werk, das am Übergang vom Barock zur Klassik steht. Zu den Höhepunkten zählen Stefan Herheims Neuinszenierung von Francesco Cavallis La Calisto mit Vera-Lotte Boecker in der Titelpartie, Glucks Orfeo ed Euridice mit Cecilia Bartoli sowie die Wiederaufnahmen von Monteverdis L’incoronazione di Poppea mit Anna Prohaska und Purcells Dido & Aeneas in der Regie von Sasha Waltz. Den Auftakt gestalten Rolando Villazón, Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata mit italienischer Musik des 17. Jahrhunderts.
Das Eröffnungskonzert Combattimento – Liebe, die in den Tod führt widmet sich den unterschiedlichen Facetten von Liebe, Leidenschaft und Verlust. Szenen aus Claudio Monteverdis L’Orfeo und Il combattimento di Tancredi e Clorinda werden durch weitere Werke des italienischen Barocks ergänzt. Christina Pluhar musiziert mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata sowie den Sänger:innen Rolando Villazón, Céline Scheen, Luciana Mancini und Renato Dolcini.
Mit Francesco Cavallis La Calisto feiert eine Neuinszenierung von Stefan Herheim Premiere. In einer von ihm als „barocke Science Fiction“ beschriebenen Ästhetik akzentuiert er sowohl die ernsten als auch die komischen Seiten des Werkes, das einen Höhepunkt der venezianischen Barockoper darstellt. Es musizieren das Ensemble L’Arpeggiata sowie die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Christina Pluhar. Neben Vera-Lotte Boecker in der Titelpartie sind u. a. Milan Siljanov, Giuseppina Bridelli und Luciana Mancini zu erleben. Die Aufführung ist eine Koproduktion mit dem MusikTheater an der Wien.
In Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice ist Cecilia Bartoli als Orfeo zu erleben, der sich auf die Suche nach seiner verstorbenen Geliebten in die Unterwelt begibt. Die halbszenische Aufführung der Parma-Fassung von 1769 wird von Gianluca Capuano mit Les Musiciens du Prince – Monaco und dem Chor Il Canto di Orfeo musikalisch geleitet. Mélissa Petit singt Euridice und Amore.
Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea führt an den römischen Kaiserhof, wo Machtstreben, Intrigen und Leidenschaft das Geschehen bestimmen. In der Inszenierung von Eva-Maria Höckmayr verkörpert Anna Prohaska die ehrgeizige Poppea, Raffaele Pe ist als Nerone zu erleben, des Weiteren singen und spielen u. a. Carlo Vistoli und Anna Kissjudit. Diego Fasolis dirigiert die Akademie für Alte Musik Berlin.
Mit Henry Purcells Dido & Aeneas in der legendären Inszenierung und Choreographie von Sasha Waltz finden die Barocktage ihren Abschluss. Die tragische Liebesgeschichte zwischen Dido und Aeneas verbindet Oper mit zeitgenössischem Tanz. Natalia Skrycka und Gyula Orendt übernehmen die Titelpartien, zudem sind das Vocalconsort Berlin und Tänzer:innen der Compagnie Sasha Waltz & Guests auf der Bühne zu erleben. Die Akademie für Alte Musik Berlin spielt unter der musikalischen Leitung von Christopher Moulds.
Drei bereits ausverkaufte Konzerte im Apollosaal ergänzen das Festival: Lamento mirabile mit Roberta Mameli und Mitgliedern der Akademie für Alte Musik Berlin, Monteverdi a solo mit Raffaele Pe und dem Ensemble La Lira di Orfeo sowie Wonder Women mit Luciana Mancini, Christina Pluhar und L’Arpeggiata. Letzteres widmet sich Werken von Komponistinnen des 17. Jahrhunderts, darunter Barbara Strozzi und Francesca Caccini. Darüber hinaus bereichert eine Ausgabe des Apollo-Salons die Barocktage: Unter dem Titel „Arie und Antwort“ treffen die Kiezpoeten auf Sänger:innen des Internationalen Opernstudios und verbinden Slam-Poetry mit Arien aus Barockopern.
Veranstaltungen der Barocktage 2026
Eröffnungskonzert: Combattimento – Liebe, die in den Tod führt
7. November 2026 um 20.00 Uhr | Staatsoper Unter den Linden
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La Calisto
Premiere am Sonntag, 8. November 2026 um 18.00 Uhr | Staatsoper Unter den Linden
Weitere Vorstellungen am 13., 15., 18. und 21. November 2026
Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.
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Am 5. November um 18.30 Uhr geben Dramaturgie und Beteiligte der Produktion einen Einblick in die Neuinszenierung. Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung finden sie hier.
Apollo-Salon III
8. November 2026 um 11.00 Uhr | Apollosaal
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Lamento mirabile
9. November 2026 um 20.00 Uhr | Apollosaal | Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Orfeo ed Euridice
12. und 14. November 2026 | Staatsoper Unter den Linden | Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.
Monteverdi a solo
15. November 2026 um 11.00 Uhr | Apollosaal | Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Wonder Woman
17. November 2026 um 20.00 Uhr | Apollosaal | Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
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L’incoronazione di Poppea
20., 22., 24. und 26. November 2026 | Staatsoper Unter den Linden
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Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.
Dido & Aeneas
25. und 27. November 2026 | Staatsoper Unter den Linden | Nur noch wenige Restkarten
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Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.
Das vollständige Programm der Barocktage 2026 finden Sie hier.
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Die Staatsoper Unter den Linden dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden, dem Board of Trustees der Staatsoper Unter den Linden und ihrem Hauptpartner BMW für ihre Unterstützung.
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