Die junge Sopranistin Slávka Zámečníková wurde in der Slowakei geboren, absolvierte zunächst eine Gesangsausbildung am Konservatorium Bratislava und studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Meisterklasse von Anna Samuil.
Sie nahm an Meisterkursen von Luciana D'Intino, Renée Morloc und Thomas Quasthoff teil und erhielt weitere künstlerische Impulse von Júlia Várady und Wolfram Rieger. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Slávka Zámečníková Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, gefördert durch die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. Konzerte führen sie im Sommer 2017 zum Rheingau Musik Festival und 2018 zum Festival Prager Frühling mit dem Sopransolo in Mahlers 4. Sinfonie mit den Warschauer Philharmonikern. In derselben Spielzeit debütiert sie am Nationaltheater Prag in Massenets »Werther« als Sophie.
Bereits zu Beginn ihres Studiums konnte die junge Sängerin jeweils den 1. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Iuventus Canti in der Slowakei sowie beim Gesangswettbewerb der slowakischen Konservatorien gewinnen. Zudem verlieh ihr der Bürgermeister von Bratislava eine Auszeichnung für die hervorragende musikalische Repräsentation der Slowakischen Republik. Im Sommer 2016 gewann Slávka Zámečníková beim Internationalen Gesangswettbewerb Otto Edelmann in Wien den 3. Preis, den Publikumspreis und den Daegu-Opernhaus-Preis sowie beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino den Sonderpreis der Accademia Teatro alla Scala. Beim Internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerb im tschechischen Karlsbad wurden ihr im November 2016 der 1. Preis und vier weitere Sonderpreise verliehen, zudem wurde sie zum absoluten Gewinner dieses Wettbewerbes gewählt. Den 1. Preis und vier Sonderpreise gewann sie auch beim Internationalen Gesangswettbewerb Mikuláš-Schneider-Trnavský in der Slowakei im Mai 2017.
Ihre Konzerttätigkeit führte Slávka Zámečníková bisher nach Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Monaco, Tschechien, Brasilien, Australien, China und Südkorea. Sie arbeitete mit renommierten Klangkörpern wie dem Kammerorchester Berlin, der Slowakischen Philharmonie Bratislava, der Filarmonica Arturo Toscanini di Parma und dem Schloss Schönbrunn Orchester sowie dem Karlsbader Symphonieorchester.
Im Opernstudio der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin war sie als Musetta (»La Bohème«), Frau Fluth (»Die lustigen Weiber von Windsor«), Woglinde (»Das Rheingold«) sowie als Contessa (»Le nozze di Figaro») auf der Bühne zu erleben. Im Opernstudio des Konservatoriums Bratislava verkörperte sie Pamina (»Die Zauberflöte«) und Mathilde (Hummels »Mathilde de Guise«).
Slávka Zámečníková ist Stipendiatin der Junge Musiker Stiftung und des Deutschlandstipendiums.

Bevorstehende Termine mit Slávka Zámečníková