Die slowakische Sopranistin Slávka Zámečníková ist seit September 2017 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin und Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. Konzerte führten sie 2017 zum Rheingau Musik Festival mit der Sinfonietta Carcovia, an das Konzerthaus Berlin sowie zum Galina Wischnewskaja Opernfestival in Sotschi mit Mozarts Requiem. Im Sommer 2018 war sie beim Festival Prager Frühling mit dem Sopransolo in Mahlers 4. Sinfonie mit den Warschauer Philharmonikern zu hören sowie am Nationaltheater Prag in Massenets »Werther« als Sophie. Konzerte führten sie u. a. nach Frankreich, Italien, Russland, Brasilien, Australien, China und Südkorea. Die Sopranistin war als Musetta (»La Bohème«), Frau Fluth (»Die lustigen Weiber von Windsor«), Pamina/Erste Dame (»Die Zauberflöte«), Miss Jessel (»The Turn of the Screw«), Woglinde (»Das Rheingold«) sowie als Contessa (»Le nozze di Figaro») auf der Bühne zu erleben. Sie konnte zahlreiche Preise bei Gesangswettbewerben gewinnen, u. a. erste Preise beim internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerb 2016, beim internationalen Mikulas Schneider-Trnavsky Wettbewerb 2017 und beim internationalen Iuventus Canti Gesangswettbewerb in der Slowakei. Slávka Zámečníková absolvierte zunächst eine Gesangsausbildung am Konservatorium Bratislava und studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin in der Klasse von Anna Samuil. Sie ist Stipendiatin der Junge Musiker Stiftung und des Deutschlandstipendiums.