Die aus Südafrika stammende Sopranistin war von 2008 bis 2013 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo sie ihr breit gefächertes Repertoire aufbauen konnte. Dieses reicht von Mozart (Vitellia, Elettra, Donna Anna) und Beethoven (Leonore) über das Belcanto-Repertoire (Norma, Anna Bolena, Maria Stuarda), Verdi (Elisabetta, Desdemona, Leonora) und Wagner (Elsa, Senta) bis hin zu Strauss (Die Kaiserin, Chrysothemis), Berg (Marie) und Britten (Ellen Orford). Seit ihrem Europadebüt mit der Giorgetta in Puccinis »Il trittico« trat sie in Wien, New York, San Francisco, Chicago, Zürich, München, Hamburg und Bordeaux auf. Wichtige Rollendebüts der letzten Zeit waren Julia in »La Vestale« am Theater an der Wien, Marie (»Wozzeck«) an der Metropolitan Opera und Die Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten« konzertant mit den Rotterdamer Philharmonikern.
Van den Heever tritt auch im Konzertbereich auf, u.a. mit Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Requiem, Wagners »Wesendonck-Liedern«, Mahlers 8. Sinfonie und den »Vier letzten Liedern« von Strauss. Sie arbeitet regelmäßig mit Dirigent:innen wie Simone Young, Kirill Petrenko, Bertrand de Billy und Yannick Nézet-Séguin zusammen.
In der Spielzeit 2021/22 singt sie u.a. Leonore (»Fidelio«) in San Francisco, Rodelinda an der Metropolitan Opera, Chrysothemis an der Opéra de Paris, Giorgetta sowie Suor Angelica an der Oper Frankfurt, das Brahms-Requiem mit dem Orchestre de Paris und einen Liederabend in New York.