Sir Simon Rattle wurde in Liverpool geboren und studiert  an der Royal Academy of Music in London. Er war von 1980 bis 1989 als Chefdirigent und künstlerischer Berater des City of Birmingham Symphony Orchestra tätig und wurde ein Jahr später zum Musikdirektor ernannt. 2002 zog er nach Berlin, wo er bis zum Jahr 2018 künstlerischer Leiter sowie Chefdirigent der Berliner Philharmoniker war. Das gemeinsame Bildungsprogramm Zukunft@Bphil brachte Sir Simon Rattle den Comenius-Award, den Schillerpreis der Stadt Mannheim, die Goldene Kamera und die Urania Medaille ein und beweist sein besonderes Anliegen für Musikpädagogik. 2004 wurden er und die Berliner Philharmoniker zudem zu Internationalen UNICEF-Botschaftern ernannt. Sir Simon Rattle wurde mit mehreren prestigeträchtigen persönlichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter 1994 mit dem Adelstitel, 2014 mit der Mitgliedschaft des Verdienstordens, verliehen von Königin Elisabeth II., und im Jahr 2018 mit der britischen Ehrenauszeichnung »Freedom of the City of London«. Im September 2017 wurde er zum Musikdirektor des London Symphony Orchestras ernannt, in der Saison 2018/19 wird er mit dem Sinfonieorchester auf Tournee durch Japan, Südkorea und Europa gehen. Sir Simon Rattle wird zudem die Tschechische Philharmonie erstmals mit Mahlers »Das Lied von der Erde« dirigieren sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit »Die Walküre« und die Berliner Philharmoniker mit Puccinis »Manon Lescaut«. Im März 2019 ist er als Dirigent von Peter Sellars’ »Johannes-Passion« mit den Berliner Philharmonikern und dem Orchestra of the Age of Enlightenment zu erleben.