Vorschau
Don Carlo
Intrigen werden gesponnen, es wird einander belogen und getäuscht – zuweilen aber bricht auch Licht ins Dunkel, wenn Freundschaft und Liebe beschworen werden, mit bezwingender Kraft und Ehrlichkeit. Giuseppe Verdis universales Welten- und Familiendrama ist eine Oper der großen Staatsakte wie der großen Emotionen, mit theatralischer Intensität und inspirierter Musik.
bis 26. Juni![]()
Symphoniekonzert VIII
Das letzte Symphoniekonzert der Staatskapelle Berlin bietet noch einmal große Orchesterklänge und virtuose Solopassagen auf. Auf dem Programm steht Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert mit großen melodischen Qualitäten, harmonischen Finessen und rhythmischer Intensität. Im zweiten Teil widmet sich die Staatskapelle Berlin Daphnis et Chloé von Maurice Ravel, was zweifellos als eines der Meisterwerke des französischen Impressionismus gilt.
am 8. & 9. Juni![]()
Premiere von Mozarts Die Entführung aus dem Serail
Regisseurin Andrea Moses nähert sich dem Werk mit einem besonderen Blick auf die Fragen von Fremdzuschreibung, Projektion und kultureller Identität, die bereits in Text und Musik angelegt sind. Eine besondere Rolle übernimmt dabei Bülent Ceylan, der sowohl in der Sprechrolle des Bassa Selim als auch in seiner Eigenschaft als Comedian auf der Opernbühne stehen und den Abend kommentierend begleiten wird, auch mit stilistischen Mitteln, die aus seinen Bühnenshows bekannt sind.
Premiere am 27. Juni![]()
Pelléas et Mélisande
Mit der Uraufführung von Pelléas und Mélisande 1902 forderte Claude Debussy die Hörgewohnheiten seiner Zeitgenossen heraus. Die stoffliche Grundlage ist das gleichnamige Drama des flämischen Symbolisten Maurice Maeterlinck, eine tragisch endende märchenhafte Dreiecksgeschichte um die Stiefbrüder Golaud und Pelléas und die von beiden geliebte geheimnisvolle Mélisande. 1991 hat Ruth Berghaus, einer der größten Regisseurinnen des 20. Jahrhunderts, das Bühnenwerk an der Staatsoper Unter den Linden inszeniert, mit viel Sinn für seine besonderen atmosphärischen Tönungen.
ab 21. Juni![]()
Samson et Dalila
Trotz der erfolgreichen Uraufführung, in deutscher Übersetzung gelang Camille Saint-Saëns mit Samson et Dalila der Durchbruch erst 1890 auf Umwegen in seiner Heimat Frankreich. Neu inszeniert wird das Werk von dem argentinischen Filmregisseur und Drehbuchautor Damián Szifron, der mit seinem Film Wild Tales – Jeder dreht mal durch 2015 für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.
ab 4. Juli![]()
/https%3A%2F%2Fwww.staatsoper-berlin.de%2Fdownloads-b%2Fde%2Fmedia%2F59497%2F6b9c765413fde68b2ebc5e906f7cadb1%2F0500_thielemann_sk-bln_bearb..jpg)