Seit mehr als drei Jahrzehnten existieren die Festtage an der Staatsoper, 1996 von Daniel Barenboim ins Leben gerufen.
Seither bilden sie einen Höhepunkt im Berliner Kulturleben, mit herausragenden Opern- und Konzertaufführungen, jeweils am Osterwochenende und in den Tagen zuvor. 2027 wird der erste Welterfolg Giacomo Puccinis, das „Dramma lirico“ Manon Lescaut, in einer Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoper kommen, in exzellenter Besetzung. Wieder aufgenommen in das Repertoire des Hauses wird mit dem Tannhäuser von Richard Wagner ein wegweisendes Werk der romantischen Oper, musikalisch geleitet von Christian Thielemann. Der Generalmusikdirektor wird zudem eine besondere Aufführung von Ludwig van Beethovens epochaler Symphonie Nr. 9 mit der Staatskapelle und dem Staatsopernchor in der Staatsoper dirigieren, anlässlich von dessen 200. Todestag, den die internationale Musikwelt Ende März 2027 begeht. Und schließlich kann das Publikum sich auf die Rückkehr von Joyce DiDonato freuen, die nach einem Liederabend zu den Festtagen vor zwei Jahren erneut mit einem Konzert zu erleben ist.