Die Mezzosopranistin studierte in ihrer Heimatstadt St. Petersburg und wurde anschließend am Moskauer Stanislawskij-Opernhaus engagiert. Nach dem ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb 2003 wurde sie Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg, an der Deutschen Oper Berlin und an der Oper Stuttgart, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete. Seit 2013 gehört sie dem Ensemble der Staatsoper Unter den Linden an und war hier u. a. als Komponist (»Ariadne auf Naxos«), Marie (»Wozzeck«), Azucena (»Il  trovatore«), Venus (»Tannhäuser«), Ulrica (»Un ballo in maschera«), Eboli (»Don Carlo«) und Ljubascha (»Die Zarenbraut«) zu erleben. Sie sang unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta und Philippe Jordan und arbeitete mit Regisseuren wie Martin Kušej, Calixto Bieito und Sergio Morabito zusammen. Zu ihren weiteren Paraderollen zählen Amneris (»Aida«), Octavian (»Der Rosenkavalier«), Marfa (»Chowanschtschina«), Adalgisa (»Norma«), Waltraute (»Götterdämmerung«) und Brangäne (»Tristan und Isolde«), mit denen sie am Teatro alla Scala, dem Opernhaus Zürich, dem Royal Opera House Covent Garden, der Königlichen Oper Kopenhagen, den Bayreuther Festspielen, den Salzburger Osterfestspielen sowie in Hong Kong, Santiago de Chile und Washington gastierte. Als Konzertsängerin debütierte sie in Verdis »Messa da Requiem« bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Mariss Jansons, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.