Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, an der er sich auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Lichtgestaltung bezieht sich u. a. auf Produktionen für das Alexandrinski-Theater und das Mariinsky-Theater, an denen er das Lichtdesign für die von Dmitri Tcherniakov inszenierten Stücke »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch« von Rimsky-Korsakow sowie »Tristan und Isolde« von Wagner gestaltete. Weitere Projekte führten ihn mit Harrison Birtwistles »Gawain« zu den Salzburger Festspielen 2013, mit Verdis »La traviata« an das Teatro alla Scala in Mailand und mit Borodins »Fürst Igor« an die Metropolitan Opera in New York. In der Saison 2015/16 begleitete Gleb Filshtinsky Produktionen wie »Lady Macbeth von Mzensk« an der English National Opera in London und »Iolanta/Der Nussknacker« in Paris. In den beiden darauffolgenden Spielzeiten beschäftigte er sich u. a. mit »Senza sangue/Herzog Blaubarts Burg« an der Staatsoper Hamburg, mit »Fürst Igor« an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam und mit »Tristan und Isolde« an der Staatsoper Unter den Linden. Bei diesen Produktionen wie auch bei »Les Troyens« an der Opéra national de Paris in der Spielzeit 2018/19 gestaltete Gleb Filshtinsky das Licht unter der Regie Dmitri Tcherniakov. In jenen Jahren erhielt er den Estnischen Nationalpreis für Theater sowie die Goldene Maske für seine Arbeit an »Eugen Onegin« am Bolschoi Theater.