Veranstaltungen
22. bis 23. Juli 2026 | Apollos in Bayreuth
Anlässlich des 150. Jubiläums der Bayreuther Festspiele führte es unsere Apollos auch in diesem Jahr wieder nach Bayreuth. Am 22. Juli besuchten die jungen Mitglieder des Fördervereins die Generalprobe von Richard Wagners Parsifal im Festspielhaus und erlebten einen besonderen Opernnachmittag auf dem Grünen Hügel. In der ersten Pause bot ein gemeinsamer Empfang Gelegenheit, die Eindrücke der Aufführung miteinander zu teilen. Am folgenden Tag erhielten die Apollos bei einer Führung durch das Klaviermuseum im Steingraeber Haus spannende Einblicke in die enge, seit 150 Jahren bestehende Verbindung zwischen der Bayreuther Klaviermanufaktur und den Festspielen. Ein gemeinsames Mittagessen bildete den Abschluss des Ausflugs und rundete zwei Tage voller Musik, Begegnungen und besonderer Festspielatmosphäre ab.
29. Juni 2026 | Mitgliederversammlung
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Im Rahmen unserer diesjährigen ordentlichenMitgliederversammlunghaben wir das Jahr 2025 gemeinsam Revue passieren lassen. Auf der Tagesordnung stand zudem die turnusgemäße Neuwahl eines Teils des Vereinsvorstands. Wir freuen uns sehr, dass unser Vorstandsvorsitzender Christian A. Rast sowie unsere Schatzmeisterin Martina Palte für weitere drei Jahre wiedergewählt worden sind und den Verein mit vollem Einsatz weiter unterstützen werden.
19. Juni 2026 | Musikfestspiele Potsdam
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Am 19. Juni erlebten wir einen stimmungsvollen musikalischen Sommerabend bei den Musikfestspielen Potsdam. Gemeinsam besuchten wir die konzertante Aufführung von Christoph Willibald Glucks Orpheus. Bereits vor Beginn der Aufführung erhielten unsere Gäste bei einer Einführung im Kreuzgang der Friedenskirche spannende Einblicke in das Werk und seine musikdramatische Bedeutung. Anschließend entfaltete Glucks Oper in der eindrucksvollen Kulisse der Friedenskirche ihre besondere Wirkung.
11. Juni 2026 | ZwischenTöne mit Thomas Guggeis
Bei dieser Ausgabe unseren Gesprächsformats ZwischenTöne war Dirigent, Pianist und ehemaliger Staatskapellmeister Thomas Guggeis zu Gast in der Warburgbank. Seit der Spielzeit 2023/24 ist er Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und zugleich regelmäßig am Pult der Staatsoper Unter den Linden zu erleben. Im Gespräch mit Chefdramaturg Dr. Detlef Giese gab Thomas Guggeis Einblicke in seine künstlerische Arbeit und seinen bisherigen musikalischen Werdegang. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die bevorstehende Premiere von Die Entführung aus dem Serail, über deren Probenarbeit und musikalische Herausforderungen er berichtete. Bei einem anschließenden Get-Together bot sich unseren Gästen die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
08. bis 10. Mai 2026 | Internationales Opernwochenende
Auch in diesem Jahr kamen im Rahmen des Internationalen Opernwochenendes in Berlin junge, begeisterte Opernfreunde aus aller Welt zusammen, um gemeinsam in die Welt der Oper einzutauchen und besondere Aufführungen und Einblicke rund um die Staatsoper zu erleben. Vom 08. bis 10. Mai erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm aus Oper, Kultur und gemeinsamen Begegnungen. Den musikalischen Auftakt bildete am Freitagabend eine Vorstellung von Aida in der Staatsoper. Am Samstag erkundete die Gruppe bei einer Stadtführung gemeinsam Berlin, bevor am Abend mit Die schweigsame Frau ein weiterer Opernbesuch auf dem Programm stand. Der Sonntag führte die Teilnehmenden zunächst ins Museum für Fotografie und anschließend zurück an die Staatsoper, wo eine exklusive Führung durch das Haus besondere Einblicke hinter die Kulissen ermöglichte. Mit Bellinis Norma folgte am Abend der musikalische Abschluss des Wochenendes. Bei gemeinsamen Essen, Empfängen und zahlreichen Gesprächen blieb zudem viel Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich über die gemeinsame Leidenschaft für die Oper auszutauschen.
08. Mai 2026 | Benefiz-Liederabend
Bereits zum fünften Mal lud unser Kuratoriumsmitglied Holger Röder die Mitglieder des Fördervereins zu einem besonderen Benefiz-Liederabend ein. In diesem Jahr kam der Abend dem Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden zugute. Die Mezzosopranistin Sandra Laagus und der Bassbariton Hanseong Yun, beide Mitglieder des Internationalen Opernstudios, präsentierten gemeinsam mit dem Pianisten Markus Zugehör Werke von Meyerbeer, Mozart, Wagner und Rossini. Im Anschluss an das Konzert ließen die Gäste den Abend bei einem BBQ im Garten der Gastgeber in geselliger Atmosphäre ausklingen.
21. März 2026 | OpernSalon zu Der Rosenkavalier
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Anlässlich des von Christian Thielemann dirigierten Rosenkavalier zu den Festtagen widmete sich Elias Corrinth Richard Strauss’ großer Oper. In gewohnt humorvoller und zugleich erhellender Weise präsentierte er seine ganz persönliche Sicht auf das Werk, das im Gewand einer wienerischen Komödie von tiefen menschlichen Wahrheiten erzählt: vom Vergehen der Zeit, von der Begegnung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie von der Frage nach Liebe, Abschied und Veränderung. Von der nachdenklichen Marschallin über Octavian und Sophie bis hin zum Baron Ochs nahm Elias Corrinth Figuren und Musik gleichermaßen unter die Lupe. So entstand ein unterhaltsames musikalisches Kaleidoskop aus Humor und Burleske, Sentimentalität und Romantik – versehen mit jener gehörigen Portion liebevoller Ironie, die den Rosenkavalier ebenso wie diesen besonderen OpernSalon auszeichnete.
14. März 2026 | Höchst zerstreute Gedanken über Musik – 250 Jahre E.T.A. Hoffmann
Anlässlich der Wiederaufnahme von Les Contes d’Hoffmann im März fand die erste gemeinsame Veranstaltung unseres Fördervereins mit dem Freundeskreis des Berliner Ensembles statt. Im Mittelpunkt stand E.T.A. Hoffmann, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Der Schauspieler Paul Herwig vom Berliner Ensemble und das Tilia-Quartett der Staatskapelle Berlin näherten sich dem vielseitigen Künstler und seiner besonderen Beziehung zur Musik. In einer atmosphärischen Verbindung aus Lesung und Musik begegneten sich Texte von und über Hoffmann und ausgewählte musikalische Beiträge. Dabei wurden die vielen Facetten des Wahl-Berliners sichtbar, der als Schriftsteller, Zeichner und Komponist gleichermaßen wirkte und bis heute nachwirkt.
13. März 2026 | Spielzeitpräsentation 2026/2027
Am 13. März erhielten unsere Mitglieder einen exklusiven Einblick in die kommende Spielzeit 2026/2027 der Staatsoper Unter den Linden. Im Apollosaal stellten Intendantin Elisabeth Sobotka und Chefdramaturg Dr. Detlef Giese gemeinsam mit Künstler:innen des Hauses das Programm der neuen Saison vor und gaben einen Ausblick auf die bevorstehenden Höhepunkte. Im Anschluss bot sich die Gelegenheit, bei anregenden Gesprächen zusammenzukommen, erste Eindrücke auszutauschen und sich gemeinsam auf die neue Spielzeit einzustimmen.
07. Dezember 2025 | OpernSalon zu Wozzeck
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Anlässlich eines besonderen Jubiläums widmete sich der OpernSalon Alban Bergs Wozzeck: Auf den Tag genau 100 Jahre nach seiner Uraufführung an der Staatsoper Unter den Linden kehrte das Jahrhundertwerk unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann und in der Inszenierung von Andrea Breth auf die Bühne unseres Hauses zurück. Elias Corrinth nahm dies zum Anlass, die vielschichtige und hochkomplexe Tonsprache der Oper in bewährter Weise zu beleuchten und die zahlreichen musikalischen Formen und verborgenen Strukturen des Werkes anschaulich und verständlich zu machen. Dabei bezog er auch einen historischen Vortrag Alban Bergs ein, mit dem der Komponist einst selbst sein Werk am Klavier erläuterte. So eröffnete der OpernSalon neue Perspektiven auf ein Werk, das auch 100 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner musikalischen und emotionalen Kraft verloren hat.
06. Dezember 2025 | Adventskonzert
Auch in diesem Jahr bildete unser Adventskonzert den musikalischen Abschluss des Jahres 2025. Mit stimmungsvollen Klängen in festlicher Atmosphäre stimmte es uns auf die schönste Zeit des Jahres ein. Es spielte das Kammerensemble Il Concertino Virtuoso der Staatskapelle Berlin. Im Anschluss an das Konzert kamen wir bei Lebkuchen, feinen Häppchen, Crémant und Glühwein zusammen. In gemütlicher Runde konnten wir das Jahr 2025 bei anregenden Gesprächen und weihnachtlicher Stimmung gemeinsam zum Abschluss bringen.
26. November 2025 | ZwischenTöne mit Gabriela Scherer
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Im Rahmen unseres Gesprächsformats ZwischenTöne durften wir die außergewöhnliche und inspirierende Sopranistin Gabriela Scherer begrüßen, die uns einen tiefen Einblick in ihren künstlerischen Werdegang und ihre Haltung zum Singen gewährte. Bereits als Kind wusste Gabriela Scherer, dass sie Opernsängerin werden wollte – nicht als bewusste Entscheidung, sondern als inneres Gefühl, das von Anfang an in ihr verankert war.
Zunächst als Mezzo ausgebildet, spürte sie sehr schnell, dass dieses Stimmfach nicht ihrem eigentlichen Timbre entsprach. Erst mit ihrem Fachwechsel zum Sopran fühlten sich die Partien wirklich stimmig, authentisch und vor allem gesund an. Die Stimmgesundheit spielt für Gabriela Scherer eine zentrale Rolle. Sie betont, dass sie bewusst auf Rollen verzichtet, wenn ihre Stimme noch nicht bereit dafür ist – nicht aus mangelndem Ehrgeiz, sondern aus Respekt vor ihrem Instrument. Auch wenn bestimmte Rollenangebote durchaus reizvoll seien, möchte Sie einen bestimmten Klang nicht forcieren. Ihre Herzenspartien sind Verdis Elisabetta und Wagners Elsa, zwei Rollen, in denen sie sich künstlerisch besonders zu Hause fühlt. Genauso gilt es auch für die Staatsoper Unter den Linden, mit der sie sich nicht nur persönlich, sondern auch auf künstlerischer Ebene sehr verbunden fühlt. Das Haus besetze sie mit großer Sorgfalt auf Rollen, die ihrem individuellen Stimmbild entsprechen und ihr gesundes Singen ermöglichen. Ein aktuelles Beispiel dafür sei auch ihre jüngste Besetzung als Alice Ford in Fallstaff. Ein besonderes Kapitel ihres aktuellen künstlerischen Weges ist Wagners Rienzi, der zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele zum ersten Mal auf dem grünen Hügel aufgeführt wird. Sie wird die weibliche Hauptrolle der Irene verkörpern.
Das Gespräch mit Gabriela Scherer bot nicht nur spannende Einblicke in die Entwicklung und das Leben einer Sängerin, sondern auch in die Haltung und Sensibilität, mit der sie ihren Beruf versteht.
26. November 2025 | Meisterkurs mit Michael Volle
Schon seit vielen Jahren unterstützt der Förderverein das Internationale Opernstudio maßgeblich und übernimmt die Stipendien der jungen Sängerinnen und Sänger, welche die wunderbare Möglichkeit haben, an der Staatsoper Unter den Linden ausgebildet zu werden. Dank dieses Engagements erhielten wir die besondere Gelegenheit, beim Meisterkurs mit Bariton Michael Volle, einen exklusiven Einblick in diese Ausbildung zu bekommen. Ein solcher Einblick ist außergewöhnlich, denn normalerweise erleben wir als Publikum Oper nur in ihrer vollendeten Form auf der Bühne. In einem Meisterkurs hingegen wird sichtbar, wie viel Arbeit, Präzision und Gefühl in diesem vermeintlich mühelosen Endprodukt stecken.
Wir durften miterleben, wie intensiv sich die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler in ihre Rollen hineindenken und -fühlen müssen, um sie authentisch verkörpern zu können. Es wurde deutlich, welche Bedeutung kleinste stimmliche Nuancen haben, wie mit Klangfarbe, Artikulation und Ausdruck gespielt wird, und wie eng technische und emotionale Prozesse miteinander verflochten sind.
Besonders eindrucksvoll war die unmittelbare Entwicklung, die durch die präzisen und inspirierenden Impulse von Michael Volle zu beobachten war. Er ließ nicht nur die Studiomitglieder an den Erfahrungen, Feinheiten und kleinen Geheimnissen eines erfahrenen Künstlers teilhaben, sondern auch uns als Teil des Publikums. Vielen Dank für diese der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglichen Augenblicke!
19. Oktober 2025 | Verkaufsoffener Sonntag bei Dussmann
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Der Verkaufsoffene Sonntag bei Dussmann – Das KulturKaufhaus hat sich längst als beliebte, jährlich stattfindende Veranstaltung zugunsten der Staatsoper Unter den Linden etabliert. An diesem Tag öffnet das KulturKaufhaus auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten seine Türen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, in entspannter Atmosphäre zu stöbern und einzukaufen – begleitet von musikalischen Beiträgen von Künstlerinnen und Künstlern der Staatsoper. Gleichzeitig steht dieser Tag ganz im Zeichen eines guten Zwecks: Der Erlös des Tages kommt der Staatsoper zugute. Dank zahlreicher Einkäufe konnte in diesem Jahr eine Summe von 27.500 € erzielt werden, die zur Förderung der Jungen Staatsoper eingesetzt wird. Wir danken Dussmann – Das KulturKaufhaus für die jahrelange, großzügige Unterstützung und Kooperation. Wir freuen uns sehr auf den Verkaufsoffenen Sonntag im Jahr 2026, in dem diese besondere Veranstaltung ihr 20-jähriges Jubiläum feiert!
23. Juli 2025 | Sommerfest
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Zum stimmungsvollen Abschluss der Saison luden der Verein und die Berliner Sparkasse zu einem Sommerfest an den Wannsee. Trotz des grauen Himmels ließ sich niemand die gute Laune nehmen – im Gegenteil: Die einzigartige Kulisse des Veranstaltungshauses der Sparkasse verlieh dem Fest von Beginn an eine ganz besondere Atmosphäre. Anknüpfend an die vielen künstlerischen Höhepunkte der Spielzeit bot uns das Salonorchester „Unter’n Linden“ gemeinsam mit Sopranistin Narine Yeghiyan ein weiteres musikalisches Highlight. Mit schwungvollen Melodien altbekannter Juwelen der Kaffeehausmusik gelang es den Musikerinnen und Musikern das Publikum zu begeistern und eine heitere, sommerlich-leichte Stimmung zu verbreiten. Im Anschluss an das Konzert wurden die Gäste zu einem Empfang mit erfrischenden Getränken geladen. Ein reichhaltiges Buffet rundete den Abend kulinarisch ab. In lockerer Atmosphäre kamen unsere Mitglieder in lebhaftem Austausch zusammen. So entwickelte sich der Abend zu einem rundum gelungenen Abschluss der Spielzeit 2024/25, der vielen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Unser besonderer Dank gilt der Berliner Sparkasse für ihre großzügige Unterstützung, die Gastfreundschaft und die wunderbare Ausrichtung dieses Festes!
12. Juli 2025 | OpernSalon zu Die schweigsame Frau
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Ein echtes Novum an der Staatsoper Unter den Linden: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte brachte das Haus Richard Strauss’ Komödie Die schweigsame Frau auf die Bühne – ein spätes, vielschichtiges Werk unseres ehemaligen Musikdirektors.
Noch vor der Premiere bot der OpernSalon den Mitgliedern der Freunde & Förderer und weiteren Gästen der Staatsoper einen tiefgehenden und unterhaltsamen Einblick in diese musikalisch wie dramaturgisch überraschende Oper. Elias Corrinth, vielfach bewährter Vermittler von Strauss- und Wagnerwerken, führte kenntnisreich und mitreißend durch den Abend. Am Flügel und im Gespräch ließ er die stilistische Vielfalt des Werks lebendig werden – von romantischer Klangpoesie über englische Renaissancemusik bis hin zu burlesken Belcanto-Parodien.
Besonders beeindruckend: Die feinsinnige Analyse der musikalischen Struktur und der dichten Leitmotivverbindungen, mit denen Strauss das Libretto von Stefan Zweig durchdringt. Auch die historischen Kontexte und Zwischentöne des Werks kamen zur Sprache – darunter die düstere Entstehungszeit und die Themen von Rückzug, Einsamkeit und Identitätsverkleidung.
Ein inspirierender Abend, der neugierig machte auf die Premiere – und einmal mehr zeigt, wie sehr sich Zuhören lohnt!
26. bis 29. Juni 2025 | Vereinsreise nach Wien
Vom 26. bis 29. Juni 2025 tauchten die Freunde & Förderer der Staatsoper Unter den Linden in die musikalische Seele Wiens ein – einer Stadt, in der Musikgeschichte lebendig ist, an jeder Ecke klingt und sich in prachtvollen Kulissen spiegelt.
Der glanzvolle Ausgangspunkt unseres Aufenthalts war das legendäre Hotel Sacher – ein Ort voller Geschichte, Eleganz und Wiener Charme. Von hier aus begaben wir uns auf eine Reise, die uns weit über die bekannten Sehenswürdigkeiten hinausführte: durch malerische „Grätzel“ wie den Spittelberg, durch verwinkelte Altstadtgassen und schließlich mitten hinein ins Herz der Wiener Musiktradition.
Ein erster Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: In der Wiener Staatsoper erlebten wir Tschaikowskys bewegende Oper Pique Dame in einer beeindruckenden Inszenierung von Vera Nemirova. Unter der musikalischen Leitung des jungen Dirigenten Timur Zangiev entfesselte das Ensemble ein leidenschaftliches Spiel aus Obsession, Liebe und Verhängnis. Weltstars wie Anna Netrebko (Lisa), Yusif Eyvazov (Hermann) und Elena Zaremba (Gräfin) sorgten für große Emotionen und anhaltenden Applaus.
Tags darauf führte uns eine musikalisch-literarische Stadtrundfahrt zu den Lebens- und Wirkungsstätten großer Komponisten wie Mozart, Beethoven und Strauss – darunter das stimmungsvolle Beethoven-Museum in Heiligenstadt, wo wir dem Komponisten auf besonders persönliche Weise begegneten.
Der fulminante Abschluss der Reise folgte am Abend im prachtvollen Großen Saal des Wiener Musikvereins: Die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Christian Thielemann spielte zunächst eine Auswahl erlesener Orchesterlieder von Richard Strauss, interpretiert von der glanzvollen Sopranistin Erin Morley, gefolgt von einer tief beeindruckenden Darbietung von Bruckners 6. Sinfonie in A-Dur – ein wahres Klangmonument, das den Saal zum Erbeben brachte.
Begleitet von kulinarischen Genüssen, herzlicher Gemeinschaft und vielen besonderen Momenten war diese Reise ein Hochgenuss für alle Sinne.
Danke an alle Mitreisenden – auf bald, bei der nächsten musikalischen Entdeckung!
14. und 23. Juni 2025 | Musikfestspiele Potsdam
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Premiere Orlando Generoso
Bei den Musikfestspielen Potsdam hatten unsere Mitglieder die Gelegenheit in die Welt des Barocks einzutauchen. In beeindruckender Kulisse besuchten wir die Premiere von Orlando Genoroso im Orangerie-Schloss Potsdam – der Abend bot trotz des stürmischen Wetters eindrucksvolle Bilder und mitreißende Klänge.
Italienische Nacht
Bei sommerlicher Abendstimmung auf dem Alten Markt in Potsdam wurden unsere jungen Mitglieder vom Ensemble 1700 und Dorothee Oberlinger mit auf eine italienische Reise durch barocke Klangwelten genommen.
13. Juni 2025 | Mitgliederversammlung
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Am 13. Juni fand unsere diesjährige, ordentliche Mitgliederversammlung statt. Wir haben uns sehr über Ihr zahlreiches Erscheinen und den regen und konstruktiven Austausch über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Pläne gefreut. Auch dieses Mal standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Wir freuen uns, unser neues Vorstandsmitglied Filip Dames in den Reihen des Vereins begrüßen zu können.
23. bis 25. Mai 2025 | Internationales Opernwochenende mit Juvenilia
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Auch dieses Jahr kamen junge begeisterte Opernfreunde aus aller Welt nach Berlin, um gemeinsam in die faszinierende Welt der Oper einzutauchen. Vom ersten Ton bis zum letzten Fall des Vorhangs war es ein Wochenende, das noch lange nachklingen wird.
Einen bewegenden Auftakt bot am Freitag, den 23. Mai die Vorstellung der Winterreise. Gemeinsam mit Tenor Thomas Blanelle brachte das Staatsballett Berlin unvergessliche Bilder auf die Bühne. Mit dem atemberaubenden Blick von der Baret Bar aus auf die Stadt, ließen wir den ersten Abend gemeinsam ausklingen.
Der zweite Tag unseres Wochenendes startete mit einer Galerietour durch den Westen Berlins – von Fotografie über Malerei und Skulptur, erhielten wir bei einem sonnigen Spaziergang durch die Stadt, faszinierende Einblicke in die vielfältige Berliner Kunstszene. Bevor wir am Abend eine emotionale und wunderschöne Vorstellung von Roméo et Juliette besuchten, trafen wir uns zu einem frühen Dinner im Goodtime Berlin. Den Abend ließen wir im Intendanzgebäude ausklingen.
Der dritte und letzte Tag unseres Wochenendes war nicht weniger ereignisreich: Im Spreegold Bikini konnten wir den Tag, trotz grauem Himmel und leichten Schauern, gemütlich beim Brunch einleiten. Am Nachmittag konnten wir bei einer Führung durch die Staatsoper tiefere Einblicke ins Haus und seine Abläufe erlangen. Beim Betreten der Kulisse auf der Bühne hatten wir die einmalige Chance, den Saal der Staatsoper aus der Perspektive der Künstler:innen zu sehen und erhielten einen Vorgeschmack auf die unbeschreibliche Darbietung der Sängerinnen und Sänger von Il Trovatore, die uns im Anschluss erwartete. In der besonderen Atmosphäre der Kink Bar ließen wir die vielen unvergesslichen Eindrücke noch einmal Revue passieren und brachten das intensive aber beflügelnde Opernwochenende zu einem gelungenen Abschluss.
14. April 2025 | OpernSalon zu Parsifal
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Wagners letztes Bühnenwerk war das Thema unseres OpernSalons im April: Es trägt den etwas hochtrabenden Untertitel Bühnenweihfestspiel und sollte nach dem Willen des Komponisten niemals außerhalb von Bayreuth erklingen! Was es mit diesem Mysterium auf sich hat, verriet uns Elias Corrinth im OpernSalon. Nicht nur brachte er uns die Handlung und die Figuren des Stückes näher, auch wurden wir durch Einlagen am Klavier in die Leitmotive und die musikalische Struktur der Oper eingeführt. Auf dem Programm: die Entdeckung der Langsamkeit, Wagner als Oberkirchenrat, eine Hauptfigur ganz ohne Leitmotiv, die Weinkarte des Heiligen Grals, Parsifal vs. Arindal, Buddhismus am Karfreitag und vieles andere mehr.
27. März 2025 | Spielzeitpräsentation 2025/2026
27. März 2025 | Meisterkurs mit Camilla Nylund und dem Internationalen Opernstudio
Am 27. März hatte das Internationale Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden die besondere Gelegenheit, mit der international gefeierten Sopranistin Camilla Nylund zu arbeiten.
Im Zentrum der Arbeit standen nicht nur technische Aspekte des Gesangs, sondern auch die tiefere Interpretation und emotionale Gestaltung der Werke. Besonders intensiv setzten sich die jungen Künstler:innen mit Kompositionen von Richard Strauss auseinander. Camilla Nylund gab wertvolle Impulse zur Rollengestaltung und musikalischen Ausdruckskraft, wobei sie individuell auf jede Stimme einging.
Das Internationale Opernstudio wird von den Freunden & Förderern unterstützt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir diesen besonderen Meisterkurs begleiten durften und die beeindruckende künstlerische Entwicklung der jungen Talente miterleben konnten.
13. März 2025 | ZwischenTöne mit Ludovic Tézier
Am 13. März erlebten wir den renommierte Bariton Ludovic Tézier im Gespräch mit Dr. Detlef Giese, dem Leitenden Dramaturgen des Hauses, bei einer weiteren Ausgabe unserer Reihe ZwischenTöne.
Tézier erzählte uns, dass er sich schon früh für die Oper begeisterte – seine erste Opernerfahrung war Parsifal im Alter von 13 Jahren, ein Erlebnis, das ihn nachhaltig prägte. Bis heute empfindet er tiefen Respekt vor Wagners Werken. Tézier gab uns auch faszinierende Einblicke in seine Arbeit an der Oper. Er sprach darüber, wie er sich seinen Rollen nähert – dass er seine eigenen Emotionen in die Verkörperung der Figuren einfließen lässt, denn er ist der Meinung, dass ein Sänger seine Rollen nur verkörpern könne, wenn er die Emotionen dieser zumindest in Ansätzen kennt. Aus diesem Grund lehne er Partien, mit denen er sich nicht identifizieren könne ab. Ab dem 21. März wird Ludovic Tézier als Simon Boccanegra in der gleichnamigen Oper zu sehen sein. Zuletzt wurde dieses Stück im Jahre 2009 an unserem Haus gespielt. Obwohl die Inszenierung dieselbe ist, erzählt Tézier uns, dass er und seine Kolleg:innen ihre Rollen ganz neu schaffen und ihre Figuren mit ihren eigenen Emotionen und Erfahrungen speisen, weshalb die Neuaufnahme, die wir erleben werden, nicht mit der Erstinszenierung zu vergleichen sei. Er berichtete auch von einem früheren Interview, in dem ihn ein Journalist gefragt hatte, ob er es bedauere, dass seine Rolle keine eigene Arie habe. Seine humorvolle Antwort: „Warum? Ich habe eine einzelne Arie, die am Anfang des Werks beginnt und am Ende aufhört.“
Er teilte auch seinen Blick auf die Oper und ihre Zukunft: Die Oper sei ein Schiff, das aktuell in Schieflage geraten ist, so Tézier. Um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen sieht er eine entscheidende Rolle bei den Familien: Nur wenn nachfolgende Generationen früh mit der Kunstform in Berührung kommen, könne sie lebendig bleiben. Es sei die Aufgabe, der Eltern und Großeltern ihre Kinder und Enkelkinder jetzt in die Oper zu bringen und sie in diese Kunstform einzuführen.
Zum Abschluss betonte Tézier, wie sehr er sich darauf freue, das Publikum bei den kommenden Vorstellungen begrüßen zu dürfen.
19. Februar 2025 | Eine Wunderharfe für die Staatskapelle Berlin
Dank der großzügigen Spenden unserer Mitglieder konnte die Staatskapelle Berlin eine neue Harfe erwerben. Als Dankeschön luden wir alle Unterstützerinnen und Unterstützer zu einem besonderen Konzert im Apollosaal ein, bei dem das neue Instrument feierlich vorgestellt und seine klangliche Vielfalt eindrucksvoll demonstriert. Der Abend wurde von Detlef Giese moderiert und bot ein abwechslungsreiches Programm, in dem Harfenist Stephen Fitzpatrick und Geiger Andreas Jentzsch die Vielseitigkeit der Harfe in unterschiedlichen Besetzungen und Stilen präsentierten.
3. Dezember 2024 & 14. Januar 2025 | Monet und die impressionistische Stadt
Mit großer Begeisterung besuchten wir mehrfach die beeindruckende Ausstellung „Monet und die impressionistische Stadt“ in der Alten Nationalgalerie, die vom 27. September 2024 bis zum 26. Januar 2025 zu sehen ist. Unser Guide, der fabelhafte Thomas Hoffmann, führte uns mit seiner einzigartigen Expertise und Leidenschaft durch die Präsentation.
Die Ausstellung vereint Claude Monets früheste Ansichten von Paris aus dem Jahr 1867 – die ersten impressionistischen Stadtansichten – erstmals seit ihrer Entstehung in Europa. Hoffmanns Erklärungen brachten uns die Bedeutung dieser Werke nahe, die nicht nur Monets radikal neuen Blick auf die moderne Stadt zeigen, sondern auch den Einfluss auf nachfolgende Künstler wie Gustave Caillebotte und Camille Pissarro verdeutlichen. Der Höhepunkt der Führung war die Wiedervereinigung der drei berühmten Stadtansichten Monets, ergänzt durch rund 20 weitere Werke, die die Neuentdeckung der Stadt als Motiv dokumentieren. Dank Hoffmanns lebendiger und kenntnisreicher Führung wurden unsere Besuche zu einem unvergesslichen Erlebnis.
17. Dezember 2024 | LINDEN-Dinner mit Christian Thielemann
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15. Dezember 2024 | Apollos zu Besuch bei den fritzen
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Am 15. Dezember 2024 besuchten die Apollos gemeinsam mit den fritzen (Junge Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten) das Schlosstheater Potsdam. Neben einer offenen Gesprächsrunde mit der Blockflötistin, Dirigentin und Festivalleiterin Dorothee Oberlinger durften sie eine Demonstration der besonderen Akustik des Theaters auf der Blockflöte erleben. Ab 2025 wird das Theater für mehrere Jahre in einen „Renovierungsschlaf“ versetzt.
7. Dezember 2024 | Adventskonzert: Wir sagen DANKE!
Das Konzert war wunderschön und ein besonderer Abschluss unseres gemeinsamen Jahres. Wir möchten uns herzlich dafür bedanken, dass Sie unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind. Für Ihre Treue, Unterstützung und großzügige Spendenbereitschaft, besonders in Zeiten, in denen dies alles andere als selbstverständlich ist, danken wir Ihnen von Herzen. Wir hoffen, Sie haben den adventlichen Vormittag mit Werken von Bruckner und Mozart sowie die festliche Atmosphäre des Apollosaals genossen. Ein großes Dankeschön auch an das Tilia-Quartett der Staatskapelle Berlin, das uns als Quintett mit seinem wunderbaren Spiel begeistert hat. Wir freuen uns, im neuen Jahr wieder gemeinsam mit Ihnen besondere Momente erleben zu dürfen!
25. November 2024 | Vorbesichtigung der Winterauktion bei Grisebach
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Die exklusive Vorbesichtigung in der Villa Grisebach bot einen Einblick in die Highlights der Winterauktion. Werke von Künstlern wie Beckmann, Picasso und Nolde wurden präsentiert, darunter „Quappi mit grünem Sonnenschirm“ von Beckmann, das für 5,4 Millionen Euro versteigert wurde. Eine besondere Rarität war eine Seite aus dem Skizzenbuch von Caspar David Friedrich.
19. November 2024 | Besichtigung des Bühnenservice Berlin
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Bei einer Führung durch die beeindruckenden Werkstätten des Bühnenservice Berlin wurden die kreativen Prozesse hinter den Kulissen erlebbar. Von Schlosserei bis Kostümwerkstatt bietet der Bühnenservice auf 25.000 m² die Infrastruktur, um die Visionen von Bühnenbildnern und Kostümbildnern Wirklichkeit werden zu lassen.
14. bis 18. November 2024 | Vereinsreise nach Wien & Festival Janáček Brno
Einen kurzen Reisebericht über unsere musikalische und kulturelle Entdeckungsreise nach Wien, Brünn und Olmütz finden Sie, wenn Sie auf das Foto klicken.
29. Oktober 2024 | OpernSalon zu Die Frau ohne Schatten
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Ein weiterer faszinierender Abend mit Elias Corrinth widmete sich den Herausforderungen der Entstehung von Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten. Aufgrund des Krieges mussten Komponist und Librettist improvisieren, wodurch einige Teile nur musikalisch, nicht textlich überliefert sind. Die Analysen von Leitmotiven und musikalischen Architekturen zeigten eindrucksvoll die komplexe Psychologie des Werkes. Die historischen Striche wurden kritisch hinterfragt, da sie die Tiefe der Figuren teilweise einschränken.
17. Oktober 2024 | ZwischenTöne mit der Leitung des Staatsopernchors
Die ZwischenTöne-Reihe bot ein spannendes Gespräch mit Dani Juris und Gerhard Polifka, den Leitern des Staatsopernchores. Beide erzählten von ihren persönlichen Werdegängen und der Leidenschaft für die Musik, die ihre Karrieren geprägt hat.
Dani Juris, der bereits früh wusste, dass er Musiker werden wollte, stammt aus einer musikalischen Familie: Beide Eltern sind Pianisten. Seine Kindheit war geprägt von Chormusik, insbesondere im Domchor in Helsinki, wo er Werke von Bach, Schütz und Mendelssohn sang. Während seines Studiums gründete er einen Chor in Helsinki und entwickelte dabei eine tiefere Verbindung zur Oper, die ihn schon immer faszinierte. Gerhard Polifka sprach von seinem langen Wunsch, Musiker zu werden. Eine entscheidende Inspiration waren die „Klassik für Kids“-Kassetten von Justus Frantz, die ihm seine Tante schenkte. Obwohl er aus einer Lehrerfamilie stammt und zunächst Lehramt Musik studierte, folgte er schließlich seinem Herzen und spezialisierte sich auf Orchesterleitung und Dirigieren. Der Chor der Staatsoper, mit seinen 86 Mitgliedern, stellt hohe Anforderungen an seine Sänger:innen. Besonders wichtig ist es, die Belastung gleichmäßig zu verteilen. Trotz dieser Herausforderungen zeichnet sich der Chor durch seine außergewöhnliche Spielfreude und Leidenschaft aus, wie die beiden Chorleiter betonten. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit im Chor ist das Sprachcoaching. Neben den gängigen Sprachen wie Französisch, Italienisch und Englisch wird bei seltenen Sprachen, etwa Tschechisch, Silbe für Silbe gearbeitet. Beide Chorleiter betonten, dass sie in ihrer Arbeit den Fokus auf Klang und Intonation legen. Selbst bei bekannten Repertoirestücken wird kontinuierlich korrigiert und perfektioniert. Eine klare Klangvorstellung ist dabei essenziell. Diese müssen alle Sänger:innen verinnerlichen, um „als eins“ zu klingen. Das Zusammenspiel aus technischer Perfektion, intensiver Probenarbeit und der Leidenschaft der Sänger:innen macht den Chor der Staatsoper Berlin zu einem außergewöhnlichen Ensemble.
Die ZwischenTöne boten so nicht nur spannende Einblicke in die Lebenswege zweier inspirierender Chorleiter, sondern auch in die Herausforderungen und Besonderheiten der Chormusik an der Staatsoper Unter den Linden.
13. Oktober 2024 | Verkaufsoffener Sonntag bei Dussmann – Das Kulturkaufhaus
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Am 13. Oktober fand ein weiterer inspirierender Verkaufsoffener Sonntag bei Dussmann – Das Kulturkaufhaus zugunsten der Staatsoper Unter den Linden statt. Der Tag bot den Kund:innen die Gelegenheit, die Verbindung zwischen Literatur, Musik und Oper in ungezwungener Atmosphäre zu erleben. Der Austausch zwischen Künstlern und Publikum stand eindeutig im Mittelpunkt: Igor Levit begeisterte mit einer Kostprobe seiner Kunst während der Vorstellung seines neuen Albums Brahms mit Christian Thielemann. Musiker:innen der Staatskapelle und Künstler:innen der Orchesterakademie und des Internationalen Opernstudios der Staatsoper sowie der Apollo-Chor haben den Aktionstag musikalisch gestaltet – mit Einblicken in die laufende Saison und in ihre Arbeit an einer der bedeutendsten Kulturinstitutionen der Hauptstadt und des Landes.
12. & 13. Juli 2024 | Staatsoper für alle
2. & 9. Juli 2024 | Caspar David Friedrich. Unendliche Landschaften
Wir besuchten die Ausstellung „Caspar David Friedrich. Unendliche Landschaften“ in der Alten Nationalgalerie, die anlässlich des 250. Geburtstags des Malers stattfand. Die Ausstellung bietet einen tiefen Einblick in das Werk des bedeutendsten Malers der deutschen Romantik, mit über 60 Gemälden und 50 Zeichnungen, darunter berühmte Werke wie „Das Eismeer“ und „Lebensstufen“.
Ein besonders faszinierender Teil der Ausstellung war die Präsentation der Bilderpaare, die Friedrichs einzigartige Sicht auf die Natur und den Wandel thematisieren, etwa Mönch am Meer und Abtei im Eichwald. Zudem wurde der Schaffensprozess des Künstlers beleuchtet, mit neuen Forschungsergebnissen zur Maltechnik, die in einer Medienstation anschaulich erklärt wurden. Den Abschluss bildeten moderne Fotomontagen von Hiroyuki Masuyama, die Friedrichs Werk auf eine neue, zeitgenössische Weise interpretieren und seine anhaltende Relevanz zeigen.
19. Juni 2024 | Mitgliederversammlung & Abschied von Matthias Schulz
15. - 17. Juli 2024 | Internationales Opernwochenende
Zwischen dem 15. und dem 17. Juli folgten rund 40 junge Opernfans unserer Einladung nach Berlin, um gemeinsam eine unvergessliche Zeit voller kultureller Highlights zu erleben.
Der Samstag begann musikalisch grandios: In der Philharmonie Berlin dirigierte Gustavo Dudamel Mahlers monumentale Sechste Sinfonie. Die packende Interpretation fesselte uns alle, und beim anschließenden gemeinsamen Dinner ließen wir das beeindruckende Konzert bei angeregten Gesprächen Revue passieren. Am Sonntag führte uns eine spannende Architektur- und Kunstführung durch den Reichstag. Die fachkundige Erläuterung der beeindruckenden Kunstwerke und architektonischen Details wurde durch einen Besuch der gläsernen Kuppel bei strahlendem Sonnenschein gekrönt. Der Ausblick über die Hauptstadt war einfach atemberaubend. Abends tauchten wir mit der Oper Chowanschtschina in der Staatsoper Unter den Linden in die russische Geschichte ein. Ein gemeinsames Dinner bot den perfekten Abschluss eines weiteren kulturellen Tages. Am Montag stärkten wir uns bei einem gemütlichen Brunch, bevor wir uns auf ein ungewöhnliches Abenteuer begaben: die Berliner Unterwelten. Mit Haarnetz, Bauhelm und warmen Jacken ausgestattet, stiegen wir hinab in die Welt des Flakturms im Volkspark Humboldthain. Während draußen die Sonne vom Himmel lachte, entdeckten wir die faszinierende Geschichte des ehemaligen Luftschutzbunkers und seinen Weg vom Kriegsschauplatz zum Trümmerberg. Der Abend brachte uns erneut zusammen, diesmal beim Abonnement-Konzert des Staatskapelle Berlin, das den perfekten Schlusspunkt eines ereignisreichen Wochenendes setzte. Dieses Wochenende war nicht nur eine Hommage an die kulturelle Vielseitigkeit Berlins, sondern auch an die gemeinsame Begeisterung für Kunst, Musik und Geschichte, die uns alle verbindet.
14. Juni 2024 | Benefiz-Sommerabend in der Villa Jacobs
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Produktionsbegleitung Chowanschtschina
Zwei Probenbesuche sowie ein Gespräch mit Regisseur Claus Guth und Dramaturgin Yvonne Gebauer gaben spannende Einblicke in die komplexe Produktion von Modest Mussorgskys „Chowanschtschina“. Die Arbeit am Werk zeigte die präzise Abstimmung zwischen Regie und Künstlern, um die tiefgehende Dramatik und die historische Tragweite des Stückes auf die Bühne zu bringen.
13. Mai 2024 | Saisonpräsentation 2024/25
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15. Mai 2024 | OPERA MEETS NEW MEDIA
10. - 14. April 2024 | Vereinsreise nach Neapel
25. März 2024 | »ZwischenTöne« mit Tomasz Konieczny
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Ursprünglich wollte der polnische Bassbariton, einer der zurzeit gefragtesten Wagner-Interpreten, gar nicht singen, sondern Schauspieler werden. Einer seiner Professoren hat es aber zur Bedingung gemacht, dass er parallel Gesangsunterricht nimmt. Nach seinem ersten Engagement an der Oper Leipzig zeigte sich deutlich, dass Operngesang seinen beruflichen Werdegang bestimmen würde. Seine Leidenschaft zum Schauspiel kommt ihm auf der Bühne zugute. Er legt Wert darauf, die Regie einer Produktion gut zu verstehen, um den Charakter weiterentwickeln zu können. In der Produktion »Der Ring des Nibelungen« von Dmitri Tcherniakov versteht er zwar nicht alles, lobt aber die herausragende Arbeit der Regieassistent:innen an der Staatsoper Unter den Linden, die fabelhafte Staatskapelle Berlin, die professionelle Betreuung am Haus und ist sehr glücklich, sein Staatsoperndebüt unter diesen hervorragenden Bedingungen gemacht zu haben. Und das bei einer so großen Partie wie der des Wotan und Wanderers in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen.
Als bekennender Wagnerianer möchte er in Zukunft weitere Sänger:innen davon begeistern, sich diesem Fach zu widmen. Neben seiner Karriere als Sänger widmet er sich außerdem der Leitung des Baltic Opera Festivals in Sopot, Polen, wo er eine 5.000 Zuschauer:innen umfassende und überdachte Waldbühne ihrem Ursprungszweck zuführt. Über zahlreichen Besuch aus Berlin freut er sich natürlich sehr und wir möchten ihn auch sehr gerne im Sommer in Sopot besuchen. Wir danken unserem Mitglied der M.M.Warburg & CO für die Gastfreundschaft.
22. März 2024 | »Der RING im Lichte des deutschen Strafrechts« – Ein musikalisch-satirischer »Ring«-Nachmittag
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In einer schonungslosen Aufarbeitung des »Ring« attestiert der fiktive Autor und Gifhorner Amtsrichter Ernst von Pidde jeder Figur der Tetralogie das ihr zustehende Strafmaß für ihre Untaten. Ob Mord oder Totschlag, Verschleppung oder Diebstahl, Brandstiftung oder Tierquälerei: Wagners Götter, Helden und Riesen lassen keine Schandtat aus. Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren warfen wir mit den »Staatsstreichern«, Tenor Stephan Rügamer, der in der »Ring«-Produktion die Partie des Mime singt sowie Chefklarinettist Matthias Glander einen musikalisch-satirischen Blick auf die Tetralogie.
Die »Staatsstreicher« haben sich zum Bratschenquartett zusammengetan, um in dieser ungewöhnlichen Besetzung als »Comedian Violists« einen, manchmal augenzwinkernden, Kommentar zu ihrem Instrument und dem Stammrepertoire »ihrer« Staatsoper Unter den Linden abzugeben.
20. März 2024 | »Der witzigste bist Du unter den Weisen« – Eine Soirée mit Elias Corrinth
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Als Teil unseres Sonderprogramms während der FESTTAGE bot Solorepetitor und Wagnerkenner Elias Corrinth eine musikalische Einführung zum »Ring« an. Wo sind die musikalischen und textlichen Keimzellen des Zyklus’? Warum sind die textlichen Rückblicke und Wiederholungen im »Ring« aus musikalischer Sicht sogar unentbehrlich? Was ist die musikalische Verbindung zwischen Brünnhilde und Fafner? Welches ist das einzige Leitmotiv, das in der »Götterdämmerung« nicht vorkommt? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Elias Corrinth wortgewandt und charmant mit Musikbeispielen im Apollosaal.
13. März 2024 | »ZwischenTöne« mit Rolando Villazón
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Rolando Villazón besuchte uns schon 2022 zur Premiere der Neuproduktion »Der Ring des Nibelungen«. Dieses Jahr konnten noch mehr Mitglieder an diesem Künstlergespräch teilnehmen und erfuhren nicht nur über seinen Weg zur Rolle des Loge – Daniel Barenboim hatte ihn angerufen und gebeten, an der Neuproduktion in der Staatsoper Unter den Linden mitzuwirken – sondern auch mehr aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Sänger, Intendant, Schriftsteller und Lebenskünstler. Wir lernten, dass er überall schreibt, dass seine Bücher autobiografisch und nicht autobiografisch zugleich sind, dass er sich überall, wo er ist, als Fremder fühlt und dass Heimat der Ort ist, an dem er gerade ist. Auch sprachen wir über musikalische Erziehung und die Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gesellschaft. »Das Beste, was ich in meiner Kindheit erfahren habe, kam aus Musik, Literatur und Kunst« sagte Rolando. Musik sei eine universelle Sprache, keine Ergänzung, sondern eine Notwendigkeit, so Villazón weiter. Es sei unser aller Verantwortung, dies zukünftigen Generationen zu vermitteln. Das sehen wir auch so.
2. Februar 2024 | »ZwischenTöne« mit Christiane Karg
Die renommierte Sopranistin Christiane Karg teilte Einblicke in ihre beeindruckende Karriere, von den Anfängen im Opernstudio Hamburg über das Ensemble in Frankfurt bis hin zu ihrer freischaffenden Tätigkeit, die sie nie bereut hat. Sie sprach über ihre Vorliebe für komplexe und mysteriöse Charaktere wie Rusalka und Melisandre und hob die inspirierende Zusammenarbeit mit dem Filmregisseur Kornel Mundruczó hervor. Besondere Herausforderungen stellte ihr Rusalka-Kostüm dar, das zahlreiche Anpassungen erforderte. Trotz der Schwierigkeiten betonte sie die Wichtigkeit, jede Rolle tief zu fühlen und sich selbst höchsten Ansprüchen zu stellen.
30. Januar 2024 | »Falsch, da Lorbeer immergrün« – Eine Soiree mit Elias Corrinth & Thomas Guggeis
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Thomas Guggeis und Elias Corrinth, zwei ausgewiesene Kenner des deutschen romantischen Opernrepertoires, waren im Doppelpack zu erleben und knöpften sich mit geistreicher Fachsimpelei und vielen Musikbeispielen am Flügel die »Daphne« von Richard Strauss vor. Der späte Operneinakter des Garmischer Meisters steht ein wenig im Schatten der berühmteren »Salome« und »Elektra«, entpuppt sich jedoch als vielschichtiges, fesselndes Werk, das seine Geheimnisse nur allmählich freigibt.
Thomas Guggeis, früherer Staatskapellmeister der Staatsoper und jetziger GMD der Oper Frankfurt, hat in der vergangenen Spielzeit die Premiere der »Daphne« dirigiert und leitete auch die Wiederaufnahme im Januar und Februar 2024. Elias Corrinth, Solorepetitor an der Staatsoper, machte in der vergangenen Spielzeit mit seiner musikalischen Soiree zum »Ring des Nibelungen« auf sich aufmerksam. Bei »Daphne« an der Staatsoper war er der musikalische Assistent von Thomas Guggeis.
Gemeinsam gingen beide auf Entdeckungsreise durch die Partitur, ihre überraschenden motivischen Zusammenhänge und versteckten Bedeutungsebenen. Auch Strauss’ Zusammenarbeit mit seinem Librettisten Joseph Gregor, aus der der Titel der Soiree stammt, kam nicht zu kurz.
28. November 2023 | Preview Grisebach Winterauktion
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Für unsere Jungen Freund:innen bot sich die besondere Gelegenheit einer exklusiven Führung durch die Ausstellung zur Winterauktion bei Grisebach. Traute Meins, Sandra Espig und Luca Joel Meinert führten unsere APOLLOS durch die insgesamt vier Etagen, vorbei an Werken von Magritte, Nolde, Beckmann, Chagall, Liebermann und Warhol bis hin zum wertvollen »Karlsruher Skizzenbuch« von Caspar David Friedrich – eines von nur noch sechs erhaltenen Exemplaren weltweit. Dabei erfuhren wir viel über den Kunsthandel allgemein und die Tätigkeiten eines Auktionshauses. Vor dem Kamin ließen wir den Abend bei Wein, Gesprächen und bester Laune ausklingen. Großer Dank gilt unserem APOLLO Luca Joel Meinert und dem Team von Grisebach für die Einladung, die großartige Führung und einen rundum gelungen, informativen Abend.
25. November – 3. Dezember 2023 | Tournee der Staatskapelle Berlin in Kanada und den USA
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Drei Dirigent:innen, vier Musikzentren in Nordamerika, sechs mit Standing Ovations gefeierte Konzerte: So lautet die Bilanz der sehr erfolgreichen Tournee in Kanada und den USA, die die Staatskapelle Berlin vom 25. November bis 3. Dezember mit den vier Sinfonien von Johannes Brahms nach Toronto, Chicago, New York und Philadelphia führte. Alle sechs Konzerte wurden vom Publikum minutenlang enthusiastisch gefeiert.
»Es war eine unglaublich tolle Erfahrung für die Staatskapelle Berlin, auf einer internationalen Konzertreise in einem so dichten Zeitraum mit drei Dirigent:innen zusammenzuarbeiten, die in kürzester Zeit alle sehr unterschiedliche und extrem spannende Interpretationen mit dem Orchester herausgearbeitet haben. Der wunderbare Klang der Staatskapelle Berlin aber blieb. Das war ‘spontanes’ Musizieren auf allerhöchstem Niveau und etwas, das man in dieser Form kaum planen kann. Das etwas Besonderes in der Luft lag, zeigten die Reaktionen des Publikums. […]«, so Matthias Schulz.
Einige unserer Mitglieder haben die Gelegenheit genutzt, die Konzerte zu besuchen und so kam es in New York zu Probenbesuchen und geselligen Begegnungen mit den American Friends, Mitgliedern der Staatskapelle Berlin sowie der Leitung der Staatsoper.
Wir hoffen, auch zukünftige Konzertreisen der Staatskapelle Berlin begleiten zu dürfen!
November + Dezember 2023 | Führungen »Edvard Munch. Zauber des Nordens« in der Berlinischen Galerie
Insgesamt drei Mal besuchten wir mit zahlreichen Mitgliedern die mit enormem Aufwand und Liebe zum Detail von Stefanie Heckmann kuratierte Ausstellung »Edvard Munch. Zauber des Nordens« in der Berlinischen Galerie. Die Ausstellung umfasst rund 80 Werke von Edvard Munch, ergänzt durch Werke anderer Künstler:innen.
Unter der fachkundigen Begleitung von Thomas Hoffmann erfuhren wir viel über das besondere Verhältnis von Edvard Munch zu Berlin. Die deutsche Hauptstadt war damals von einer Begeisterung für alles Nordische ergriffen. Der Verein der Berliner Künstler lud den jungen, noch unbekannten Künstler für eine Ausstellung im Jahr 1892 ein. Die Betrachter waren schockiert von den leuchtenden Farben und empfanden die Gemälde als skizzenhaft. Munch freute sich über diese Aufmerksamkeit und lebte zwischen 1892 und 1907 immer wieder in der Stadt.
Ein besonderes Augenmerkt richtete Thomas Hoffmann auf den Lebensfries und auf die Auseinandersetzung Munchs mit seinen Werken, die er »seine Kinder« nannte. Er zeichnete und malte seine Motive mehrfach, hing sie in den Ausstellungen häufig selbst auf und in seinem Atelier regelmäßig um, denn ihre Bedeutung und ihr Zusammenwirken veränderten sich im Laufe der Jahre. Er setzte seine Werke sogar der Witterung aus, so lagen »Die Schneeschipper«, die im Laufe des II. Weltkrieges aus Berlin spurlos verschwunden sind, einen Winter lang passenderweise unter einer Schneeschicht.
Wir freuen uns auf weitere Ausstellungsbesuche mit unseren Mitgliedern!
17. November 2023 | »ZwischenTöne« mit Christian Thielemann & Matthias Schulz
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Seit dem 27. September 2023 ist bekannt, dass Christian Thielemann ab der Spielzeit 2024/25 neuer Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden wird. Die designierte Intendantin Elisabeth Sobotka sagte zur Ernennung: »Mit Christian Thielemann übernimmt einer der herausragendsten Dirigenten unserer Zeit die Nachfolge von Daniel Barenboim. Es ist ein organischer und inspirierender Übergang. […] Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.«
Doch wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen? Schließlich war der erste gemeinsame Auftritt von Christian Thielemann erst für den 20. und 21. November 2023 geplant und die Staatskapelle Berlin hat weit im Vorfeld schon Christian Thielemann zu ihrem Wunschkandidaten gewählt. Das erfuhren wir aus erster Hand am 17. November: Es war eine sehr spontane Fügung, die dazu geführt hat, dass das Orchester und der Dirigent über ein Jahr früher die Gelegenheit hatten, gemeinsam zu musizieren. Im Juni 2022 verletzte sich leider Dirigent Herbert Blomstedt und es musste an einem Samstag ein Dirigent für die Abonnementkonzerte am darauffolgenden Montag und Dienstag, für die nur noch eine Generalprobe angesetzt war, gefunden werden. Also schrieb Intendant Matthias Schulz eine schicksalhafte SMS an Christian Thielemann, mit dem er schon länger im Kontakt stand, worauf dieser mit »Warum nicht?« geantwortet habe. Es sei, so Christian Thielemann, mit der Staatskapelle Berlin »Liebe auf den ersten Blick« gewesen. Es gäbe weltweit sehr wenige Orchester, die über diesen ganz besonderen, »dunklen, aber nicht schwermütigen Klang« verfügen würden. Und so feierte die Staatskapelle Berlin unerwartet ihren Einstand mit Christian Thielemann an einem heißen Juniabend 2022 mit Bruckners 7. Sinfonie und »Isoldes Liebestod«. Die Energie zwischen Orchester und Dirigent war schon an dem Abend spürbar. Der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Orchester und Dirigent war damit gelegt. Im Herbst 2022 sprang Christian Thielemann erfolgreich beim »Ring« ein und übernahm auch die Asien-Tournee der Staatskapelle Berlin. Christian Thielemann lobte Matthias Schulz dafür, dass er dies ermöglicht hat, für sein Engagement und das Organisationstalent im Haus.
Wir lernten an dem Abend außerdem, warum Operetten für Christian Thielemann eine zentrale Bedeutung haben, was ihm in jungen Jahren Herbert von Karajan mit auf den Weg gegeben hat und was er in den kommenden Jahren mit der Staatskapelle Berlin vorhabe. Ganz besonders liebe er den Klang des Orchesters, zweifelsohne geformt durch die jahrelange Arbeit von Daniel Barenboim, den er wahren und weiterentwickeln wolle. Welche Oper er als erstes dirigieren wird und über welches Programm er für die Konzerte zum Jahreswechsel nachdenkt, bleibt allerdings den Anwesenden vorbehalten.
Auf weitere Begegnungen mit dem designierten Generalmusikdirektor freuen wir uns sehr!
14. November 2023 | Benefiz-Dinner mit Magdalena Kožená & Sir Simon Rattle
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Am 14. November erhielten ausgewählte Mitglieder sowie Gäste von Alexandra von Rehlingen-Prinz und Prof. Matthias Prinz die Gelegenheit, im Beisein von Magdalena Kožená & Sir Simon Rattle zu dinieren. Im kleinen Kreis sprachen die Gäste auch mit Matthias Schulz über die enorme Bedeutung und Notwendigkeit der Nachwuchsförderung in den Opernhäusern und über ihre Förderungswürdigkeit. Wir danken der Gastgeberin und dem Gastgeber für die wunderbare Einladung ins Loft am Mauerpark!
18. Oktober 2023 | »ZwischenTöne« mit Waltraud Meier
»Ich habe musikalisch nichts mehr zu sagen. Tschüss!«, so verabschiedete sich Waltraud Meier am 20. Oktober nach ihrem letzten Opern-Auftritt, in der Rolle der Klytämnestra in Richard Strauss’ »Elektra« auf der Bühne der Staatsoper von ihrem Publikum. Zwei Tage zuvor trafen wir die wunderbare Sängerin gemeinsam mit Dramaturg Christoph Lang zum Gespräch im Orchesterprobensaal, wo die Sängerin viele Stunden mit der Staatskapelle Berlin verbracht hat.
Wir sprachen über ihre Anfänge in Würzburg, sie habe zu Beginn bei vielen Chören gesungen. Wussten Sie, dass sie selber in Bayreuth angerufen und sich um ein Vorsingen bemüht hat? Wolfgang Wagner habe sie damals gebeten, zu bleiben. Und sie blieb. Seitdem ist sie eine der gefragtesten Wagner-Interpretinnen. Wagner läge ihr, sagt sie.
Während ihrer Karriere habe sie die Möglichkeit sehr geschätzt, an der Weiterentwicklung der Stücke mitzuarbeiten, diese mitzugestalten, was heute zunehmend schwieriger werde. Bei der Vielzahl der Personen, die ihr musikalisches Leben beeinflusst und bereichert haben, nennt sie zwei »Lebensmusiker«: Daniel Barenboim und Patrice Chérau. Insbesondere Daniel Barenboim bezeichnet sie als »wichtigen Weggefährten«. Zusammen mit ihm zu musizieren sei »genial« gewesen. Sie und er seien »wie ein Handschuh gewesen, bei dem man nicht wusste, wer Hand und wer Schuh ist«. Bei ihm hätte sie am wenigsten in den Graben oder auf den Monitor schauen müssen, man habe sich so verstanden.
Waltraud Meier sagte über sich, sie sei in der überglücklichen Lage gewesen, alles zu tun, was sie wollte. Daher fiele ihr der Abschied von der Bühne gar nicht so schwer, schließlich habe sie alles gesagt, was es zu sagen gebe. Wir danken Waltraud Meier für den zauberhaften Abend!
15. Oktober 2023 | Verkaufsoffener Sonntag bei Dussmann – Das KulturKaufhaus zugunsten der Staatsoper
Der verkaufsoffene Sonntag zugunsten der Staatsoper Unter den Linden bei Dussmann – Das KulturKaufhaus am 18. Oktober 2023 stand in diesem Jahr im Zeichen des Internationalen Opernstudios. Während des verkaufsoffenen Sonntags erfüllten Beiträge von Chören und vom Blechbläserensemble »Lindenbrass« sowie Kammermusiken der Orchesterakademie das Kaufhaus. Selbstverständlich stellten sich auch Stipendiat:innen des Opernstudios vor und gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Der Erlös des Tages kam ihnen zugute. Wir danken Dussmann – Das KulturKaufhaus für die jahrelange, großzügige Unterstützung und Kooperation.
12. September 2023 | Führung durch die Staatsoper mit APOLLOS & fritzen
Auch für regelmäßige Opernbesucher:innen ist es oft erstaunlich und überraschend, was hinter den Kulissen alles passieren muss, um dass ein Opernabend als besonderes Erlebnis in Erinnerung bleibt. Wir haben eine Führung durch die Staatsoper und das Probenzentrum zudem dafür genutzt, unsere APOLLOS mit den fritzen, den Jungen Freund:innen der Preußischen Schlösser und Gärten zu vernetzen und in Austausch zu bringen. Im Frühjahr 2024 steht dann ein Gegenbesuch in historischen Gemäuern in Potsdam an.
5. September 2023 | Benefiz-Dinner im Max Liebermann Haus
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Eine Saisoneröffnung der besonderen Art noch vor dem offiziellen Start der Spielzeit 2023/24 an der Staatsoper Untern den Linden erwartete unsere Gäste bereits am 5. September. Dank der großzügigen Einladung der Berliner Sparkasse in das Max Liebermann Haus am Brandenburger Tor kamen wir zusammen, um bei einem Benefiz-Dinner Spenden für das Internationale Opernstudio der Staatsoper zu akquirieren. Das Nachwuchsförderprogramm bereitet junge, talentierte Sänger:innen auf die künstlerisch anspruchsvolle Karriere auf den Bühnen der Musiktheater vor.
Wir genossen die wunderbaren Darbietungen von Regina Koncz (Sopran), Ekaterina Chayka-Rubinstein (Mezzosporan) und Friedrich Hamel (Bass) aus dem Studio in Begleitung von Markus Zugehör. Den Abend ließen wir mit kulinarischen Köstlichkeiten und anregenden Gesprächen ausklingen. Wir freuen uns sehr, die herausragenden Talente in der kommenden Saison oft auf der Bühne der Staatsoper zu erleben und danken der Berliner Sparkasse sowie den Spender:innen für den so schönen Abend!
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